Der Kater sitzt am offenen Fenster und schaut auf die Straße hinaus. Es ist ein ganz normaler, trister Herbsttag. Laub liegt im Vorgarten und auf dem Gehweg, der Himmel ist grau, gelegentlich weht ein leichter Wind und es fallen Regentropfen.
„Hörst du das?“, fragt mich der Kater und dreht sich zu mir um.
„Was meinst du?“, frage ich zurück, stehe aus dem Sessel auf und gehe zu ihm ans Fensterbrett, „Ich hör nichts.“
„Das ist die Stille Revolution.“
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Die Stille Revolution
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