„Oh, mein Lehrer hat uns grade die Tafelbilder von letzter Stunde geschickt. Da hat er ganze dreißig Minuten dran gesessen.“, sage ich.
„Und es dann abfotografiert?“, fragt der Kater.
„Ne, wir haben doch jetzt so tolle neue elektronische Tafeln.“, sage ich. Mehr ironisch als überzeugt.
„Immerhin spart ihr euch da die Schreibarbeit, wenn man alles so leicht speichern und verschicken kann.“
„Seit wann stehst du denn auf der Seite der Technik?“
„Als ob ich so konservativ währe. Komm, zeig mir mal das Tafelbild.“
Ich drehe meinen Laptop so, dass der Kater das Bild sehen kann.
„Oh.“, sagt er und macht eine kleine konfuse Pause, „Wusste ich doch, dass Technik zu nichts zu gebrauchen ist.“
„Ich weiß gar nicht, was du hast.“, sage ich, „Das sind die zwei wahrscheinlich akkuratesten Kreise, der geradeste Strich und die lesbarste Tabelle in der Geschichte des Tafelbildes. Und das Ganzein drei Farben.“
Tafelbilder
Hausaufgaben
„Du glaubst es nicht.“, sage ich zum Kater, „Aber heute Morgen bin ich aufgewacht und hab mir gedacht: Boah, jetzt ne Textanalyse, das wär geil.“
„Echt?“, fragt der Kater.
„Ne.“, sage ich, „Ist ne Hausaufgabe zur Abiturvorbereitung.“
„Und was genau müsst ihr da analysieren?“
„Ne Kurzgeschichte.“
„Schon wieder NS-Aufbereitung?“
„Schon wieder NS-Aufbereitung.“
„Und? Hast du schon angefangen?“
„Ne.“, sage ich, „Jedes Mal, wenn ich mich einem Text mit der Absicht nähere, ihn mit einem Skalpell in meinen Laienhänden zu sezieren, dreht sich mir der Magen um. Ganz zu schweigen davon, dass ich mir sowieso von vornherein darüber bewusst bin, dass die Ergebnisse ganz sicher mal wieder nicht deckungsgleich zu denen sind, die meine Lehrerin von mir erwartet.“
„Oh.“, sagt der Kater, „Du leidest also an IWULÜMP“
„An was?“
„Interpretations-Wahn-Und-Lehrer-Überinterpretations-Meinungssingularismus-Phobie.“
„Das klingt hart.“
„Ist aber nicht unheilbar. Zum Glück. Über 67 Prozent der Betroffenen können wieder beinahe vollkommen genesen.“
Der Kater zieht sich einen kleinen weißen Arztkittelan an und hängt sich ein Stethoskop um den Hals.
„Was Sie brauchen“, sagt er zu mir, „ist ein Schluck meiner besten Medizin. Aber als nicht offiziell zugelassener Arzt muss ich Ihnen die Behandlung leider Bar und auf Vorkasse berechnen. Fünf Euro.“
Ich lache.
Der Kater lacht nicht.
„Oh.“, sage ich, „Du meinst es ernst.“
„Natürlich meine ich das ernst.“
„Und die Medizin wirkt?“
„Hundertprozentig.“
„Eben waren es noch 67.“
Der Kater schaut mich ernst an. Ich krame ich fünf Euro aus meinem Portmonee und gebe sie ihm, bevor er in der Küche verschwindet. Es scheppert, dann brodelt es und klirrt. Schließlich kommt er mit einer Tasse in den Pfoten zurück.
„Da, trinken Sie das.“, sagt er.
„Das ist Pfefferminztee.“, sage ich.
„Es riecht nur so.“
Ich nippe an der Tasse
„Und es schmeckt so.“, sage ich, „Dafür hast du mir fünf Euro aus der Tasche gezogen? Für eine Tasse Pfefferminztee?“
Der Kater legt das Stethoskop weg und zieht den Kittel wieder aus.
„Bist du mit dem Arzt etwa unzufrieden?“, fragt er mich, während er sich einen braunen Anzug anzieht und einen kleinen Aktenkoffer hervorholt, „Gegen ein verhältnismäßig geringes Honorar könnte ich ihn verklagen.“
Voodoo
„Kennst du eigentlich das Foto, auf dem Steve Jobs diesen glänzenden roten Apfel in die Kamera hält?“, fragt mich der Kater.
„Klar.“
„Weißst du, woran mich das erinnert?“
„Ne.“, sag ich.
„Die Schlange.“
„Die Schlange? Welche Schlange?“
„Du bist aber auch schwer von Begriff. Die Schlange aus der Bibel natürlich.“
Ich stutze.
„Als Sinnbild des Teufels. Als Verführer. Denk doch nur an die Frucht vom Baum der Erkenntnis.“
„Was genau versuchst du mir gerade zu sagen?“, frage ich.
„So ein bisschen ist das doch wie ein Packt mit dem Teufel, wenn man sich mit Apple einlässt. Gerade, wenn man so wie du auch noch daran glaubt, dass die Frage nach Open Source von tiefer moralischer Bedeutung ist.“, der Kater lässt mir eine Sekunde, um das zu schlucken, ich schlucke, „Und wenn es irgendwen gibt, dass seine Nutzer noch mehr Einsperrt als von Microsoft, dann ist das ja wohl zweifelsfrei Aplle.“, fährt der Kater fort, „Und wofür? Was hat dir der Teufel für deine Seele gegeben? Macht? Reichtum? Talent?“
„Produktivität?“, frage ich zögerlich, mehr mich selbst als den Kater, „Stabilität? Sicherheit? Simplizität?
„Ach.“, sagt der Kater, „Sind das die Gründe, warum du dir eine Steve-Jobs-Voodoo-Puppe gebastelt hast, die jetzt neben deinem Laptop liegt? Und sind das die Gründe, warum du sie andauernd mit irgendwelchen Nadeln durchbohrst?“
Glauben
Der Kater und ich gehen durch die Straßen der Stadt spazieren. Es ist finstere Nacht.
„Hast du dir eigentlich irgendwelche größeren Ziele gesteckt.“, fragt er mich plötzlich.
„Na ja.“, sage ich, „Ich will ein wenig abnehmen. Seit Weihnachten passe ich schon wieder in keine Hose. Alles zwickt und kneift. Guck.“, ich versuche verzweifelt, meinen Daumen zwischen Hosenbund und Hemd zu schieben, um dem Kater zu beweisen, dass es physikalisch unmöglich ist, „Oh, und ich will sparen, damit ich mir bald mal nen neuen Schreibtischstuhl kaufen kann. So nen Drehstuhl mit gemütlichem Polster, verstellbarer Rückenlehne, Armlehen, Rollfüßen und so.“
„Ne, so was mein ich doch gar nicht. Eher so was wie den Welthunger besiegen, Krebs kurieren, armen Kindern in Afrika Laptops für die Schule schenken.“, sagt der Kater.
„Hmm.“
„Früher wollte ich immer die Welt retten.“, fährt er nach einer kurzen Pause fort.
„Und jetzt?“, frage ich.
„Hab ich’s aufgegeben.“
„Warum das denn?“
„Ich bin alt geworden. Meine Ansichten haben sich verändert, meine Ideale auch. Mein ganzes Leben.“
„Das kann doch nicht dein Ernst sein.“, sage ich, „Schau dir die Weltgeschichte an. So viele Menschen haben so viel bewegt. Und du glaubst, dass du nichts verändern kannst?“, ich schaue zum Kater herab, der neben mir herläuft, „Man darf nur nicht den Glauben aufgeben.“, sage ich dann, „Und man muss kämpfen. Wenn du das machst, wirst du mit jeder guten Tat, die du tust, die Welt ein kleines Stückchen besser machen, als du sie vorgefunden hast. Und vielleicht kannst du dann viel mehr bewegen, als du dir jemals wirklich hättest träumen lassen.“, ich mache eine Pause, „Wenn man sich etwas wirklich wünscht, wenn man fest daran glaubt, dass es in Erfüllung geht, dann passiert das auch.“
„Du bist doch auch so einer, der im Kino weint, wenn er sich irgendwelche kitschigen Schnulzen anschaut, oder?“, der Kater schüttelt den Kopf und lässt mich einsam unter einer orange leuchtenden Straßenlaterne stehen.
Haushalt
Der Kater sitzt vor mir auf dem Küchentisch und isst gerade das letzt Stück meiner Quattro-Formaggi-Pizza.
„Räumst du das gleich weg?“, fragt er, während er sich den letzten Bissen in den Mund schiebt.
„Mach du doch.“, sage ich, „Ich muss gleich los, sonst bekomm ich den Zug nicht mehr.“
„Das war deine Pizza. Warum soll ich da den Abwasch machen?“, fragt der Kater.
„Weil du auch mal was für mich machen könntest. Und es ist doch wohl wirklich nicht zu viel verlangt, mal eben zwei Teller in die Spülmaschine zu packen und das Teil einzuschalten.“
„Das kann ich gar nicht. Ich hab so was doch noch nie gemacht.“
„Das ist es ja. Du machst nie irgendwas. Du räumst nicht auf oder ab, du bezahlst die Pizza nicht, lässt dir dein Lachs-Baguette von mir machen und bist sogar zu Faul, mal mit einkaufen zu gehen. Langsam wirds Zeit, dass du dich auch mal um irgendwas kümmerst.“, sage ich.
„Aber ich weiß doch gar nicht, wie das mit der Spülmaschine geht.“
„Dann wirds Zeit, dass du das langsam mal lernst.“, ich schaue den Kater verständnislos an.
„Zeigst dus mir?“, fragt der.
„Boah, mal ganz im Ernst, jede Sau kann ne Spülmaschine bedienen.“
Der Kater schaut mit großen Augen zurück.
„Gut.“, sage ich, „Du nimmst die Teller. Guck, genau so.“, ich nehme die Teller und das Besteck und trage sie in die Küche. Der Kater folgt mir.
„Dann machst du die Spülmaschine auf.“, ich mache die Spülmaschine auf.
„Stellst den Kram rein.“, ich stelle den Kram rein.
„Machst das Ganze wieder zu.“, ich mache das Ganze wieder zu.
„Und drückst den Knopf da.“, ich drücke den Knopf da. Die Spülmaschine fängt an zu rattern.
„Aha.“, sagt der Kater, „Aber eines habe ich dabei noch nicht so ganz verstanden.“
„Was denn? Was um alles in der Welt kann man denn dabei nicht verstehen?“, rufe ich vollkommen verzweifelt.
„Ach.“ sagt der Kater, „Ist ja auch egal. Danke für den Exkurs. Aber jetzt solltest du dich wirklich beeilen, sonst wird das mit deinem Zug vielleicht ein wenig knapp.“
Das Warum
Der Kater sitzt neben mir auf dem Sofa. Es ist mittlerweile später Abend, wir haben ein wenig ferngesehen, bis wir uns nicht mehr auf ein Programm einigen konnten, haben den Fernseher dann ausgemacht und eine ganze Weile geschwiegen.
„Warum sind wir eigentlich hier?“, frage ich den Kater schließlich, „Ich meine, was soll das alles? Was machen wir eigentlich hier auf der Welt?“
„Ich weiß nicht, was wir hier machen.“, antwortet der Kater, „Aber ich bin dafür, dass du mir jetzt erst mal ein Lachs-Baguette machst. Und vielleicht was zu trinken.“
An den Rändern der Gesellschaft
Der Kater und ich sitzen in einer Wartehalle der Deutschen Bahn. Wenige Schritte von uns entfernt stehen einige Jugendliche, die sich in gebrochenem Deutsch über Bitches, Sido und Bushido unterhalten. Zwei oder drei von ihnen rauchen Zigaretten, deren trockener Qualm den ganzen Raum einnebelt. Die freundlich monotone Stimme aus den Lautsprechern, die die Verspätung einer Regionalbahn anzukündigen Versucht, geht unter ihren lauten Stimmen unter, kurz bevor sie sich mit ratlosen Gesichtern fragen, was da eben gesagt wurde und wo denn der Zug bleibt, der eigentlich schon hätte da sein sollen.
„Ich bin doch immer wieder erstaunt.“, sagt der Kater.
„Worüber?“, frage ich.
„Über die eigentümlich eigenständige Disqualifikation einiger grobschlächtiger, pöbelnder und unverschämter Menschen, vom Rande unserer Gesellschaft.“, der Kater schüttelt den Kopf, holt eine Tabakpfeife aus der Tasche und beginnt sie zu stopfen.
„Hey!“, ruft er den Jugendlichen zu, „Das ihr euch nicht schämt.“, er steckt sich die Pfeife an und wendet sich wieder mir zu, „Hast du eigentlich schon das neue Album von Dvořák gehört?“, fragt er, während er Rauchringe über das Rauchverbotsschild hinweg pustet.
Ich übergehe seine Frage mit einem dezenten Hinweis auf die wütenden Jugendlichen, die sich im Halbkreis vor uns aufgebaut haben.
Verkehrskreisel
„Ich finde, wir sollten vor dem Badezimmer so einen Verkehrskreisel bauen.“, lallt der Kater. Er riecht verdächtig nach Kirschwein.
„Du findest was?“, frage ich leicht desorientiert.
„Vor dem Badezimmer ist doch immer so ein Stau.“, sagt er, „Vielleicht gelingt es uns ja, durch den Neubau eines Kreisels und die Abschaffung der ausgedienten Ampelanlage, die Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt ein wenig zu entschärfen.“
„Das hat sich die Stadt auch gedacht.“, sage ich, „Und was hat es ihnen im Endeffekt gebracht? Gar nichts.“
„Das kannst du so nicht sagen.“, sagt der Kater.
„Gut, sie sind ein halbwegs historisches und überaus hässliches Eckhaus losgeworden, das im Weg stand, und haben eine neue Miniatur-Rasenfläche im Stadtzentrum.“
„Oh.“, sagt der Kater, „Wir könnten deine Lieblingsblumen in die Mitte pflanzen!“
„Rosen?“
„Ne, doch nicht. Zu kitschig.“, der Kater setzt sich neben mich aufs Sofa und macht ein angestrengt nachdenkendes Gesicht.
„Tulpen?“, frage ich weiter.
„Ne.“, er macht eine kurze Pause, „Vielleicht lassen wir das Ganze doch lieber.“
„Und der Stau?“, frage ich.“
„Wir könnten ja eine Stauwarnanlage einführen. Und einen Vorsortierbereich bauen, für die, die gar nicht ins Bad, sondern nur durch den Flur zur Küche wollen.“
„Wir könnten auch einfach alle versetzt aufstehen, so dass wir uns vor dem Bad gar nicht erst in die Quere kommen.“
„Bloß nicht!“, der Kater macht eine bedeutungsschwere Pause, „Wovon soll ich denn da als freiberuflicher Straßenplaner noch leben?“
Wer hat’s erfunden?
Ich sitze an meinem Computer, lutsche ein schweizer Kräuterbonbon und spiele mit der Maus auf dem Bildschirm. Eigentlich wollte ich schreiben, aber mir ist nichts eingefallen.
„Du.“, sagt der Kater, der sich am anderen Ende des Zimmers auf dem Bett räkelt, „Hast du mal dieses Buch gelesen, in dem der Autor mit einem gesellschaftskritischen, sprechenden Stinktier zusammenzieht und Episode für Episode über ihr absurdes Zusammenleben berichtet?“
„Was? Nein. Warum fragst du?“
„Ach, nur so.“
„Moment, willst du damit etwa etwas andeuten?“
„Ach, nein, nichts.“, der Kater stockt, „Höchstens vielleicht, dass die Idee signifikante Prallelen zu den Geschichten aufweist, die du über mich verbreitest.
„Was?“, frage ich, „Hat er etwa bei mir abgeschrieben?“
Der Kater macht einen skeptischen Gesichtsausdruck.
„Na gut. Vielleicht hat mich irgendwer mit irgendwas auf die Idee gebracht. Aber ich bin stolz darauf,“, fahre ich fort, „dass alle meine Geschichten meinem eigenen wahren Leben entnommen sind. Pointe für Pointe. Ich könnte auch nur schwerlich damit glücklich werden, irgendwas aufzuwärmen. Wo ich doch generell kein Fan von Mikrowellenessen bin. Außerdem würdest du dich dann bloß wieder beschweren, dass ich Schwachsinn über dich schreibe.“
„Das machst du doch so oder so. Du mit deinem schlechten Plagiat.“
„Was soll denn jetzt der Vorwurf schon wieder?“, ich schaue den Kater verständnislos an, „Ich schreib doch nirgendwo ab oder um. Schimpf lieber auf Joseph Smith, der hat gleich kapitelweise aus dem Matthäusevangelium abgeschrieben. Und Brecht, der alte Schlingel, hat sich bei Villon bedient, genau wie Shakespeare bei Marlowe. Und Goethe und Büchner haben’s obendrein getan.“
Der Kater schein von meinen Ausführungen nicht sonderlich beeindruckt.
„Warum hat das mit deinem Magister doch gleich noch mal nicht geklappt?“, frage ich ihn, „Warte, ich komm gleich drauf.“
Kinderschänder
Ich springe auf die Motorhaube und trete mit voller Wucht gegen die Frontscheibe. Sie splittert. Ich trete noch einmal zu, springe wieder von der Motorhaube, zersteche die Reifen und trete den linken Rückspiegel ab. Der Kater steht daneben und sieht zu. Ich hebe einen Stein auf und werfe ihn gegen die Seitentür des entengrützenfarbenen Fiats, hole eine Spraydose aus meinem Rucksack und sprühe auf das Heck des Wagens in Großbuchstaben
MENSCHENVERACHTENDES SCHWEIN!
Den kleinen gelben Aufkleger über dem Rücklicht zerkratze ich mit meinem Schlüssel. Dann gehen der Kater und ich weiter.
„Stoppt Tierversuche! Nehmt dafür lieber Kinderschänder!“, rezitiere ich den gelben Aufkleber, „Derart pauschalisierende Verachtung macht mich rasend.“
„Ja, ja.“, sagt der Kater, „Ich kann dein Verhalten trotzdem nicht gutheißen. Immer das gleiche. Die Würde des Menschen ist unantastbar. An uns Kater denkt mal wieder keiner.“
Niveau
Ich sitze im Wohnzimmer auf dem Sessel. Der Fernseher läuft. Homer würgt gerade wieder Bart. Ein Runningag. Ich lache trotzdem, auch wenn ich es schon gefühlte hundert Mal gesehen habe.
Der Kater kommt herein und schaut einen Moment lang auf den Bildschirm, „Oh.“, sagt er dann.
„Oh?“, frage ich.
„We love to entertain you!“, sagt der Kater, „Dass du dich mit so einem Sender abgibst. Du liest bestimmt auch die Bildzeitung.“
„Na, na.“, sage ich, „Du bist manchmal so furchtbar pauschalisierend. Lass die Leute doch lesen, was sie wollen. Immerhin hat die Bild immer noch die höchste Auflage.“, ich schweige einen Augenblick, „Und du musst ja auch nicht gleich beleidigend werden.“